St. Andreas Katholische Kirchengemeinde Cloppenburg

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14. Dezember 2018 - Cloppenburg

Der Kranz zu kurz, die Tür war falsch

Viel Spaß beim ökumenischen Gruß zum Kirchenjubiläum

Beim Kranz ging schief, was nur schief gehen konnte. So wie es ein gutes Kranz-Drehbuch vorschreibt. Die evangelisch-lutherische Gemeinde hatte versprochen, zum 50. Jubiläum der St. Josef Kirche einen Kranz vorbeizubringen und damit das Festwochenende einzuläuten. Um 18.00 Uhr wollte ihre Gruppe mit dem grünen Gebinde da sein. Der Platz vor der Kirche war fertig. Die Pommesbude und der Bierwagen waren bereit, die Kirche illuminiert, die Feuerkörbe, in denen Holz aus den ausrangierten Kirchenbänken knisterte, verströmten eine wohlige Wärme.

Pannen beim Kranzaufgängen

Die Blumenfarbe falsch, das Jubiläum stimmt nicht.

Freude über den Kranz

Die evangelische Gruppe und Vertreter des Gemeindeausschusses St. Josef freuen sich darüber, dass der Kranz doch noch hängt.

Gruppenbild mit Zuschaueren

Gruppenbild mit Zuschauern

Meditatives Nachtgebet

Meditatives Nachtgebet

Meditatives Nachtgebet

Meditatives Nachtgebet

Doch der Kranz kam etwas zu spät. Und zur großen "Enttäuschung" der gespannt wartenden Zuschauer wies er nur acht statt der erhofften 80 Meter Länge auf. Dann fanden die Kranzbinder die Mitte des Kranzes nicht, was sich erst mit Hilfe kleiner Gläschen aufklären ließ. Auch das anschließende Aufhängen ging völlig schief, die Kranzgruppe ließ zur großen Gaudi der Zuschauer ihre vollkommene "Unkenntnis" über diesen Brauch deutlich werden. Nicht nur, dass sie die falsche Tür wählten und dann die Haken nicht fanden, nein, die ersten Papierblumen hatten auch die falschen Farben. Völlig vertan hatte sich die Gruppe um Karin Rudolph mit dem Jubiläum. Statt zum 50. wies ihr Schild auf das 51. Jubiläum hin. „Dann feiern wir nächstes Jahr eben wieder“, meinte Pfarreiratsvorsitzende Theresia Klinke trocken.

Die wohl 150 Zuschauer hatten ihren Spaß an der Aktion, die nach eingehender Begutachtung vieler anwesender katholischer Experten und reichlicher Bewirtung dann aber doch noch einen guten Ausklang nahm.

Nach zwei Stunden hatte die kalte Nachtluft die meisten Besucher wieder nach Hause getrieben. Die Jugendlichen zogen sich derweil mit Kaplan Michael Bohne zu einem meditativen Abendgebet in die neue Jugendkirche zurück. Bei Livemusik durch Nikolas Bäumer und neuer Laserbeleuchtung erzeugte die Kirche ein beeindruckend spirituelles Raumgefühl. Nach dem Gebet schauten die Jugendlichen auf der neuen 4x4 Meter großen Leinwand den Spielfilm „Vier Könige“. Protagonisten des deutschen Films sind die vier Teenager Alex, Lara, Timo und Fedja, die über die Weihnachtstage in eine Jugendpsychiatrie geschickt, da die Konflikte zu Hause zu eskalieren drohen. Ca. 25 Jugendliche übernachteten anschließend mit Kaplan Bohne in der Kirche, um mit ihm am nächsten Tag die Jugendkirche mit vielen Aktionen offiziell einzuweihen.

Ludger Heuer